Mach deine Augen auf!

Im Rap-Workshop Pop2Go/Melting Pop“ ist ein Song entstanden, der es in sich hat: "Mach deine Augen auf". Silvia Torneden hat diesen zusammen mit "Hosain&Elsam" begleitet. Das Musikvideo entstand in der Zusammenarbeit mit der Videokünstlerin Stefanie Rübensaal.

In dem Workshop rappen geflüchtete Jugendliche gemeinsam mit der Unterstützung von „Hosain&Elsam“ über ihre Sorgen, Träume und Hoffnungen. Der Song wurde im Studio „Off Ya Tree“ professionell aufgenommen. 

Maika Viehstädt und weitere Kids der Erstaufnahmeeinrichtung Schmiedekoppel studierten in nur zwei Tagen eine passende Choreografie dazu ein, die in dem Musikvideo die Geschichte des Songs widerspiegelt. Das Ergebnis seht ihr hier!

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25 Jahre Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg - das verlangt nach einem Dokumentarfilm

Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg (LSF) sind seit fast einem Vierteljahrhundert
fester Bestandteil der Hamburger Film- und Kulturszene. 2014 werden die Filmtage ihr 25-jähriges Jubiläum begehen und dabei auf eine turbulente, aber auch äußerst erfolgreiche Schaffens- und Vorführzeit zurückblicken.


In diesen 25 Jahren haben sich die Filmtage zu einem der renommiertesten queeren Filmfeste weltweit entwickelt. Neben London und Mailand gehört Hamburg zu den drei größten lesbisch-schwulen Filmfestivals Europas und ist in Deutschland die Nummer eins. Hunderte Filmbegeisterte haben in all den Jahren auf freiwilliger Basis dazu beigetragen, dass die Filmtage für unvergessliche Festival-Momente gesorgt und ein treues Publikum begeistert haben. Eine Begeisterung, die durch den Besuch internationaler Filmschaffender, Schauspieler_innen und anderer Festival-Organisator_innen auch weit über die Grenzen Hamburgs und Europas hinaus getragen wurde.

 

Die Filmtage dokumentieren Jahr für Jahr die kulturelle und politische Gegenwart des queeren Films. Sie bieten die Möglichkeit, einen Blick auf queere Communitys in der ganzen Welt zu werfen und schaffen dabei u. a. Aufmerksamkeit für Länder und Orte, die für lesbisch-schwul-trans-orientierte Menschen immer noch lebensbedrohlich sind. Dadurch bieten die Filmtage den mittlerweile rund 15 000 Besucher_innen immer wieder auch einen kritischen Blick auf eine gesellschaftliche Realität, die uns in unserer zumeist sicheren Umgebung fremd(er) geworden ist.

 

Die Filmtage sind aber nicht nur gesellschaftlicher, experimenteller und menschlicher Horizont – sie machen einfach auch unglaublich viel Spaß! Die meisten Besucher_innen nehmen sich in dieser Zeit des Jahres zumindest ein paar Tage frei, um die Woche auszukosten und sich voll auf das Festival-Geschehen einlassen zu können. Neben den Filmen werden Workshops angeboten, es gibt Talks mit den Filmschaffenden und nicht zu vergessen die legendäre „Nachtbar“: der geheime Ort, an dem die Besucher_innen zusammen mit den Gästen und dem Festival-Team Nacht für Nacht Austausch suchen – oder auch einfach nur feiern. Die „Nachtbar“: ein Ort, den es so auf keinem anderen queeren Filmfest gibt. Und wir werden dabei sein. Mittendrin.


Unsere Idee entstand vor ein paar Jahren bei einem Gespräch mit der Fotografin und Kamerafrau Ana Grillo und der Filmemacherin Monika Treut in der „Nachtbar“. Wir möchten festhalten und zeigen, welches Engagement hinter einem Festival wie diesem steckt, welche Geschichten es in der Vergangenheit geschrieben hat, welche Bedeutung es für Hamburg, die queere Szene und auch international hat.

 

Dabei wollen wir keinen ausschließlich geschichtlichen Abriss dokumentieren, denn die Filmtage sind weit mehr als das. Wir fügen verschiedene Erzählstränge zusammen, die sich nicht allein aus Zahlen und Fakten ergeben. Es geht zum einen um die Menschen hinter den Kulissen, die in den vergangenen Jahren dafür gesorgt haben, dass sich das Festival zu dem entwickelt hat, was es heute ist. Es geht aber auch um die Besucher_innen, die Filmschaffenden, die skurrilen Geschichten, die das Festival schrieb und schreibt – und um die kleinen und großen Dinge, die die Filmtage so einzigartig machen.

Heimathafen

AYE AYE FILM GbR
Rosenhofstr. 10
20357 Hamburg

Kontakt

office@ayeaye-film.de

Unser Dokumentarfilm über die LSF wird gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Eine weitere Förderung für die Doku bild:schön (AT) erhalten wir von der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung.